JETZT BEWERBEN für PwC Workshop „Banks under Stress. EBA Stress Test 2014“ am 20. Mai

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Bewirb dich bis morgen, MITTWOCH, 13. Mai, 10 Uhr mit deinem Lebenslauf (CV) an careers@wiwex.net. Im Artikel findest du detaillierte Informationen und Hintergründe zu EBA Stresstests.

Was? Case Study mit PwC zum Thema EBA Stresstests
Wann? Mi, 20. Mai, 10 - 17 Uhr
Wo? SPA1, R. 112
Bewerbung bis Mi, 13. Mai, 10 Uhr mit CV an careers@wiwex.net


Stresstests sind zu einem zentralen Instrument der Risikoabschätzung durch Bankenaufsichtsbehörden geworden. Aus den Ergebnissen des Tests werden – bei jenen Banken, die nicht bestanden haben -  Forderungen zur Verbesserung der Eigenkapitalquote abgeleitet. Im letzten Jahr wurde der EBA-Bankenstresstest in allen Wirtschaftsmedien viel beachtet. 2016 wird der nächste Test durch die EBA erfolgen. Wie genau der letzte Stresstest ablief – welche Parameter getestet wurden, welche Aufsichtsbehörden zuständig sind, welche Anforderungen die Banken allgemein erfüllen müssen, wie die Ergebnisse des Stresstests aussahen – all diese Fragen beantwortet der Workshop „Banks under Stress. EBA Stress Test 2014“ der am 20. Mai von Experten der PWC, einer der größten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften, durchgeführt wird.

Können die Banken extreme Markteinbrüche überleben? Das ist die zentrale Frage, die dem Banken-Stresstest zugrunde liegt. Dabei können verschiedene Szenarien zugrunde gelegt werden, etwa steigende Zinsen, einbrechende Aktienkurse oder auch eine allgemeine Rezession.
Stresstests können auch unternehmensintern als Teil des Risikomanagements eingesetzt werden. In den letzten Jahren wurden sie jedoch vor allen Dingen von den jeweiligen Aufsichtsbehörden durchgeführt, um sicher zu gehen, dass das Finanzsystem auch in Krisen weiter funktioniert. Die US-Notenbank Federal Reserve hat 2009 einen ersten Stresstest für die größten US-Finanzunternehmen durchgeführt und diesen seit 2011 jährlich wiederholt. In Europa führte die britische Bankenaufsicht 2008 und 2009 einen Stresstest durch. 2010 und 2011 führten die Bankenaufsichten der Staaten der Europäischen Union jeweils einen vereinheitlichten Stresstest durch. 2014 folgte der erste Stresstest durch die neugebildete Aufsichtsbehörde EBA.

Weshalb werden seit einigen Jahren ständig Stresstests durchgeführt? Bis 2008 wurde der Stresstest als Instrument der Risikoabschätzung durch Aufsichtsbehörden nicht angewandt. Im September 2008 kulminierte die schwelende Finanz- und Bankenkrise im Zusammenbruch der Wall-Street-Bank Lehman Brothers. Im Sommer 2007 hatte die Krise als Subprime-Krise begonnen: zahlreiche Eigner von US-immobilien waren nicht mehr fähig, ihre Kredite zu bedienen. Ihre Schulden waren nicht bei den Banken verblieben, die ihnen Kredit gewährt hatten, sondern als Wertpapiere, sogenannte „Asset Backed Securities“ (ABS) an Börsen gehandelt worden. Dabei wurden Kredite verschiedener Ausfallrisiken gemischt, bis die Ausfallrisiken gering erschienen und das Rating der Papiere eine hohe Ausfallsicherheit bezeugte. Mit der Subprime-Krise kam es zu einem Einbruch des US-Immobilienmarktes, die Häuser wurden generell niedriger bewertet. Damit erhöhten sich die Forderungsausfälle auf die ABS. Das Ausfallrisiko war also höher, als erwartet, der Markt für derartige ABS brach zusammen. Nun zeigte sich, dass diese Wertpapiere weltweit von vielen Banken gehalten wurden. Die Banken verloren das Vertrauen und liehen kaum noch Geld- weder an andere Banken, noch an Unternehmen. Aus der US-Immobilienkrise wurde eine weltweite Finanz- und Bankenkrise. In dieser Situation entschlossen sich zahlreiche Staaten zur Rettung ihrer Banken. Sie gewährten Bürgschaften und gaben Milliarden zur Stützung einiger Finanzunternehmen, an denen sie in der Folge beteiligt waren. Einige Staaten, wie etwa Irland, verschuldeten sich für die Bankenrettung so sehr, dass es zu einer Staatsschuldenkrise kam. Aus der Finanzkrise wurde so die Eurokrise. Um die Wiederholung eines derartigen Teufelskreises zu verhindern, wurde die Regulierung der Finanzindustrie verschärft. Sie soll verhindern, dass einbrechende Märkte eine erneute Finanzkrise auslösen.

Welche Konsequenzen wurden aus der Krise gezogen? Die Forderung nach einer stärkeren Regulierung des Finanzsektors ergab sich recht schnell aus der Analyse der Ursachen der Finanzkrise. In Europa wurden zudem neue Regulierungsbehörden geschaffen, durch die eine Vereinheitlichung der Finanzmarktaufsicht möglich wurde. Ein wesentliches Mittel der Regulierungsbehörden, um die Krisensicherheit des Finanzsystems zu testen, sind die Banken-Stresstests.

Wie funktioniert ein Stresstest genau? Welche Parameter wurden beim EBA Stresstest 2014 getestet? Welche Daten müssen die Banken liefern? Welche neuen Regulierungsbehörden gibt es in Europa? Welche Anforderungen stellen die Regulierungsbehörden an die Banken allgemein? Welche Ergebnisse brachte der EBA-Stresstest 2014?

Antworten auf diese Fragen bietet der Workshop „Banks under Stress. EBA Stresstest 2014“, der am 20. Mai stattfindet. Der Workshop wird von zwei PWC-Mitarbeitern aus dem Regulatory Management geleitet. PWC gehört zu den weltweit führenden Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Managementberatungsgesellschaften. Darunter sind auch zahlreiche Mandate der Finanzindustrie wie etwa die Bilanzprüfung für die Commerzbank.